von Erich Kästner in einer berndeutschen Fassung für die Bühne Lyssach von Simon Burkhalter

 

Aufführungen vom 24. April bis 10. Mai 2020

Fr       24. April       20.00 Uhr
Sa      25. April       20.00 Uhr

So      26. April       17.00 Uhr
Mi       29. April      20.00 Uhr
Fr       01. Mai        20.00 Uhr

Sa      02. Mai        20.00 Uhr

So      03. Mai        17.00 Uhr
Di       05. Mai        20.00 Uhr
Do      07 .Mai        20.00 Uhr
Sa      09. Mai        20.00 Uhr

So      10. Mai        17.00 Uhr

 

Preise: Eintritt Fr. 30- (Schüler, Studenten, Lehrlinge und Leute mit IV-Ausweis Fr. 20.- /  ZSV-Veteranen Sonderregelung)

 

Aufführungsort: MEZWAN (Mehrzweckanlage) Schulhusstrasse 15, 3421 Lyssach, 8 Gehminuten ab Bahnhof

 

Vorverkauf: ab 02. März bei Buchhandlung am Kronenplatz Burgdorf, Hohengasse 4, Tel. 034 422 21 75

                    Mo 13.30 - 18.30 / Di bis Fr 09 .00 - 12 .00 und 13.30 - 18.30 / Sa 09.00 - 16.00                        

 

online-Bestellung: www.tipo.ch

 

Ab dem 24. April bewirten wir Sie jeweils Freitags und Samstags nach der Vorstellung gerne in unserem

Theaterbeizli in der MEZWAN.

 

Mit der Bahn:

Ankunft der Züge von Bern               19.03, 19.38 Uhr

Ankunft der Züge von Burgdorf        18.53, 19.19 Uhr

Rückfahrt Richtung Bern                  22.53, 23.19, 23.53 Uhr

Rückfahrt Richtung Burgdorf           23.03, 23.38 Uhr

 

Mit dem Auto:

Autobahn A1 Ausfahrt Kirchberg, via Kreisel «Hotel» nach Lyssach. Einweisung auf reservierte Parkplätze.

 

Stück

Nach dem Erfolg mit dem Gauner-Musical „Bibi Balù“ vor zwei Jahren zeigt „Die Bühne“ Lyssach diesmal die köstliche Ver-wechslungskomödie des berühmten Autors Erich Kästner, der die bekannten Kinderbücher „Emil und die Detektive“, „Pünktchen und Anton“, „Das fliegende Klassenzimmer“ sowie „Das doppelte Lottchen“ geschrieben hat.

In der neuen Inszenierung der „Bühne“ geht es um den reichen Fabrikdirektor Tobler, der sich unter falschem Namen am Wettbewerb seines Unternehmens beteiligt und dabei den zweiten Preis, einen 10-tägigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Alpen, gewinnt. Da Tobler die Menschen studieren will, reist er inkognito ins Hotel, um zu erleben, wie die andern Gäste auf einen armen Schlucker reagieren, nimmt aber als Begleitung seinen langjährigen Chauffeur mit, der im Hotel als reicher Fabrikant auftreten soll. Seine besorgte Tochter bereitet die Hoteldirektion heimlich auf den Besuch des ver-kleideten Millionärs und dessen Gewohnheiten vor, kommt aber nicht mehr dazu, seinen Namen zu nennen. Damit ist turbulenten Tagen im Hotel Tür und Tor geöffnet. Denn der arbeitslose Werbefachmann Hagedorn, der den ersten Preis gewonnen hat, wird fälschlicherweise für den Millionär gehalten und entsprechend verwöhnt, Tobler dagegen in einer kleinen Dachkammer ohne Heizung untergebracht. Und das ist erst der Anfang vieler Verwechslungen und Missver-ständnisse. Von der Dialektbearbeitung dieser Komödie durch den bekannten Schweizer Autor Charles Levinsky aus-gehend, hat Simon Burkhalter, der zum dritten Mal bei der „Bühne“ Regie führt, für uns eine neue Fassung geschrieben. Für viel Spass wird jedenfalls gesorgt sein.

Autor

Der deutsche Schriftsteller, Publizist und Drehbuchautor Erich Kästner (1899 - 1974) begann seine Karriere noch in der Weimarer Republik mit gesellschafts-kritischen und antimilitaristischen Gedichten, Glossen und Essays. Nach Beginn des Hitler-Regimes war er einer der wenigen intellektuellen und gleichzeitig prominenten Gegner des Nationalsozialismus, die in Deutschland blieben, obwohl seine Werke als undeutsch deklariert und verboten wurden.

Trotz Repressalien konnte er sich über Wasser halten, indem er mit einem Pseudonym weiter schrieb. Grosse Popularität gewann er später durch seine Kinderbücher Emil und die Detektive (1929), Das fliegende Klassenzimmer (1933), Das doppelte Lottchen (1949) sowie Pünktchen und Anton.

Die berühmten „Drei Männer im Schnee“ verfasste er ursprünglich als Roman und brachte sie unter dem Namen Robert Neuner als Komödie mit dem Titel „Das lebenslängliche Kind“ heraus, die bereits bei ihrer Première 1934 am Schauspielhaus Bremen ein Grosserfolg wurde.

Nach Kriegsende verfassten Leo Seidl und Max Schmid unter dem Titel „Zäh Tag Gratisferie“ die erste Schweizer Dialektfassung. Der bekannte Schweizer Autor Charles Lewinsky hat 1981 eine Neufassung geschrieben, die u.a. am Schweizer Fernsehen mit Ruedi Walter und Inigo Gallo lief. Und Burkhalter hat nun basierend auf Lewinskys Fassung eine Bearbeitung für „Die Bühne“ Lyssach geschaffen.

Regie

Simon Burkhalter studierte Gesang an der  Hochschule der Künste in Bern und ist als Sänger, Schauspieler und Regisseur tätig.

Als Preisträger des Förderpreises der Burgergemeinde Bern ist er ein facetten-reicher, energiegeladener, begabter Kopf. Simon Burkhalter ist Gründungs-mitglied des Vereins Berner Sommer-Operette und seit 2017 Künstlerischer Leiter der Frei-lichtspiele Moosegg. Während drei Jahren führte er als Co-Leiter Regie bei der Theatertruppe am Berner Gymnasium Kirchenfeld. Er schreibt Theaterstücke und Dramatisierungen und ist viel gefragt auf den Berufs- wie auch den Amateur-Bühnen der Schweiz. Mit der „Bühne“ Lyssach inszeniert er zum dritten Mal nach Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wienerwald“ (2016) und dem Schweizer Gauner-Musical „Bibi Balù“ (2018).

 

Mitwirkende

Regie, Stückfassung Simon Burkhalter

Eduard Tobler, Direktor Stephan Hottenberg

Hedi Tobler Nira Herren

Johann, Chauffeur Kuno Jaeggi

Frau Bigler, Haushälterin Sabine Bärtschi

Anita, Köchin Anna Röthlisberger

Isolde, Dienstmädchen Bettina Marbacher

Firtz Hagedorn Florian Käsermann

Herr von Siebenthal, Hoteldirektor Theo Balmer

Polter, Chef de Reception Hubert Marbacher

Frau Möckli,  Tierhändlerin Jrene Studer-Buri

Frau Casparius, Hotelgast Vreni Eggimann

Frau Sarasin, Hotelgast Uschi Liechti

Frau von Graffenried, Hotelgast Heidi Wermuth

Miss Sullivan, Hotelgast Andrea Flückiger

Hotelgast Anja Flückiger

Hotelgast Beatrice Binggeli

Hotelgast Anna Pfister

Hotelgast Margrit Wolter

Hotelgast Andrea Studer

Hotelgast Vera Studer

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Bühnenbild Simon Burkhalter

Bühnenbau Die Bühne Lyssach

Licht- u. Tontechnik Jürg Bärtschi  und Timo Kobel

Beleuchtgskonzept Thomas Pulfer

Kostüme Eveline Rinaldi

Souffleuse Beatrice Richter

Maske N.N.

Illustrationen Ruth Lehmann

Abendkasse Katrin Kofmel

Fotos Michael Meier

Texte, Medien u. Inserenten René Strauss

Finanzen und Reservationen Theo Balmer

Pausenbar René und Margrit Bietenholz 

Saaldienst Hans-Peter Wegmüller

Parkdienst Wehrdienste Lyssach

Aufführungsrecht Theaterverlag MARABU Zürich